Zum
Leserbrief
"Messen mit
zweierlei
Maß" von
Lutz
Schabelon,
Thilo Müller
und Inge
Bruch in der
SZ vom 27.
Januar:
Der
SPD-Ratsherr
Lutz
Schabelon
und zwei
weitere
klassische
Unterzeichner
für
Stellungnahmen
der SPD
Wenden
melden sich
beim Thema
"Grundschulen
in der
Gemeinde
Wenden" zu
Wort und
wollen die
Grundschule
Hünsborn
erhalten.
Das wollen
die CDU
Hünsborn und
die Grünen
in der
Gemeinde
Wenden auch.
Lobenswert
für die
CDU-Ortsunion
Hünsborn
ist, dass
Herr
Schabelon
die Meinung
der
CDU-Ortsunion
gleichzeitig
mit der
Fraktionsmeinung
der CDU in
der Gemeinde
Wenden
gleichsetzt.
Lutz
Schabelon,
Inge Bruch
und Thilo
Müller
scheinen
aber
offensichtlich
weder den
Unterschied
zwischen
Partei und
Fraktion,
noch den
Unterschied
zwischen den
örtlichen
Strukturen
der CDU in
der Gemeinde
Wenden zu
kennen. Es
ist
definitiv
falsch, dass
die
CDU-Fraktion
im
Gemeinderat
Wenden für
die
Wiedereinführung
der
Grundschulstandorte
eintritt
oder je
eingetreten
ist.
Vielmehr war
es die
CDU-Ortsunion
Hünsborn,
aus guten
Gründen
alleine, die
für die
Wiedereinführung
der Bezirke
im Rat -
leider
vergeblich -
Mehrheiten
gesucht hat.
Diese
Forderung
gilt
spätestens
nach dem von
NRW-Ministerin
Löhrmann
veröffentlichten
Grundschulkonzept
für NRW in
den
vergangenen
Tagen,
nachdem auch
einzügige
Schulen mit
einer
geringeren
Mindestschülerzahl
als bisher,
eigenständig
bleiben
sollen. Das
gilt auch
für Hünsborn.
Herr
Schabelon
und Co.
malen hier
ein Szenario
zurecht, was
nicht
stattfinden
muss, wenn
die
wendschen
Ratsvertreter
im
Schulentwicklungsplan
genau
nachlesen
und die
wirklichen
Zeichen der
Zeit
erkennen.
Ich selbst
bin davon
überzeugt,
dass dies
alle
Ratsmitglieder
über
Parteien
hinweg, mit
einer
möglichen
Ausnahme von
Lutz
Schabelon
tun werden
oder bereits
getan haben.
Wie die
Siegener
Zeitung
bereits am
23.
September
2011
berichtete,
geht es der
CDU Hünsborn
lediglich um
die
Einhaltung
der
Zügigkeiten,
für die die
Gemeinde
Wenden als
Schulträgerin
verantwortlich
ist. Diese
wurden in
den
vergangenen
Jahren eben
nicht
beachtet,
was zu
Nachteilen
in den
Schülerzahlen
bei anderen
Grundschulen
führte,
führt und
führen wird.
Es geht hier
auch nicht
um Hünsborn
allein, wenn
das
Dreigestirn
um Schabelon
schon das
Zahlenwerk
des
Schulentwicklungsplans
als
Rechtfertigung
für die
Verzerrung
von Fakten
hervorkramt.
Es geht hier
um die
Schulstandorte
in der
gesamten
Gemeinde
Wenden.
Umso mehr
wundert es
mich, dass
die
Hünsborner
SPD-Mitglieder
namens
Schabelon,
Bruch und
Müller von
der Linie
ihrer
eigenen
Partei
abrücken.
Tatsächlich
ist es doch
so, dass der
Parteivorsitzende
der SPD
Wenden,
Jochen
Sauermann,
und ich in
diesem Thema
spätestens
seit Juni
2011 in
Kontakt
stehen und
uns bei den
Grundschulbezirken
in
Rücksichtnahme
auf die
Standorterhaltung
aller
Grundschulen
in der
Gemeinde
Wenden doch
einig sind.
Diese gute
Zusammenarbeit
mit Jochen
Sauermann
wurde vor
einigen
Monaten in
dieser
Zeitung
öffentlich
bekundet.
Sollte da in
Hünsborn bei
den Genossen
parteiintern
etwas falsch
verstanden
worden sein?
Das
Schlimmste
und
Verletzendste
an den
Äußerungen
von der
SPD-Genossenschaft
aus Hünsborn
ist aber der
Vorwurf an
meine
Familie. Bei
allem
Respekt vor
dem
politischen
Mitbewerber
war mir noch
nie so eine
Diffamierung
im privaten
Bereich
vorgekommen,
wie sie Lutz
Schabelon,
Inge Bruch
sowie Thilo
Müller mir,
meiner
Ehefrau und
meinen
beiden
Söhnen
vorgeworfen
wird. Alles,
was mit dem
Grundschulwechsel
meines
ältesten
Sohnes
einhergeht,
steht
konform mit
der
privaten,
moralischen
und
politischen
Haltung von
mir und
meiner Frau
gemeinsam.
Ein
Schulwechsel
innerhalb
eines
Schuljahres
war, wird
und darf den
Eltern nie
verwehrt
bleiben.
Auch meine
Frau und ich
hatten gute
Gründe
dafür. Der
Schulwechsel
war aber in
Sachen
Zügigkeiten
rechtlich
korrekt
verlaufen;
anders als
in zu vielen
anderen
Fällen, wo
der
Schulwechsel
nach
Rothemühle
führte.
Dass das
Listen-Ratsmitglied
Schabelon
sich auf so
ein
niedriges
Niveau
herablässt
und nach dem
letzten
Faden im
Namen für
die eigene
Partei und
Genossenschaft
greift,
hätte ich
nie gedacht.
Ich empfehle
dem
Vorsitzenden
der SPD in
der Gemeinde
Wenden
hiermit,
seine
Mitglieder
ein wenig
besser über
seine
Absprachen
mit
interkommunalen
Freunden zu
überdenken
und zu
optimieren.
Christoph
Schürholz,
Vorsitzender
CDU-Ortsverband
Hünsborn